Wer die Anlage schlecht erreicht, überlässt solche Arbeiten lieber dem Profi der KomSolar Service GmbH überlassen.
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Photovoltaik-Anlagen richtig pflegen

Was selbst erledigt werden kann und wo der Profi gefragt ist.

Um seinen wortwörtlichen Platz an der Sonne kann eine Photovoltaik-Anlage durchaus beneidet werden. Im Verlauf der Jahreszeiten ist sie aber auch anderen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Schnee, Hagel, aber auch Staub oder Tierrückstände wie Vogelkot können die Anlage schädigen. Zwar sind die Module meist langlebig und wartungsarm, ohne Pflege geht es aber auch nicht. Was selbst erledigt werden kann und wo der Profi gefragt ist - ein Überblick.

Wer seine Photovoltaik (PV)-Anlage „liebt“, der prüft sie regelmäßig. Eine Sichtprüfung gehört zum Mindestmaß an Pflegeleistung. Nach einem Sturm sollte die PV-Anlage besonders gründlich gecheckt werden. Ansonsten ist eine jährliche Sichtprüfung ausreichend, rät Stefan Wörfel, Servicetechniker bei der KomSolar Service GmbH. „Zu den größten Irrtümern der Pflege gehört wohl, dass die glatten Module nach einem Regenschauer gereinigt sind. Man denke aber an das heimische Küchenfenster, das nach einer Regendusche auch nicht glänzt“, scherzt Wörfel. Grundsätzlich sollte die PV-Anlage nach Bedarf gereinigt werden. Bei Anlagen mit erhöhtem Schmutzaufkommen, wie beispielsweise bei Agrarbetrieben, sollte die Reinigung mindestens einmal pro Jahr erfolgen.

Do-It-Yourself-Reinigung

Bei der DIY-Reinigung der eigenen PV-Anlage gilt ein wichtiger Grundsatz: Die Höhe sollte nicht unterschätzt werden. Wer die Anlage schlecht erreicht, überlässt solche Arbeiten lieber dem Profi. Ein Dachfenster oder eine Teleskopstange erleichtern die Reinigung. In diesem Fall kann die PV-Anlage mit einem milden Reinigungsmittel, fließendem Wasser und einem weichen Schwamm in Eigenregie gesäubert werden. Stumpfe Gegenstände, wie Besen oder Hochdruckreiniger, können das Glas der Module zerkratzen und sind absolut tabu.

Ein Dachfenster oder eine Teleskopstange erleichtern die Reinigung.
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Ein Dachfenster oder eine Teleskopstange erleichtern die Reinigung.

Wenn von einer PV-Anlage die Rede ist, dann denkt man schnell an das ganze Konstrukt auf dem Dach. Im Kleinen zählen aber auch Solarmodule, Anschlussdosen, Wechselrichter, die gesamte Unterkonstruktion, Kabel oder Zähler dazu. Alles Teile, die auch gepflegt werden wollen.“

– Stefan Wörfel, Servicetechniker bei der KomSolar Service GmbH

Typische Schäden sind Isolationsfehler bei Kabeln und Modulen, die Wind und Wetter ausgesetzt sind. Kabel können dann beispielsweise an Dachziegeln scheuern. Auch Schäden durch Tiere treten immer wieder auf. Wenn Vögel hinter den Modulen nisten, können Steckverbindungen lösen. Vogelnester oder Schmutzablagerungen, wie Laub, verhindern außerdem eine ausreichende Kühlung der Module. Eine PV-Anlage hat zwar eine geschätzte Lebensdauer von rund 20 bis 30 Jahren. Um die PV-Anlage möglichst lange ertragreich zu halten, sollte sie aber auch fachgerecht gewartet werden. Eine Wartung sorgt außerdem für den Erhalt des Versicherungsschutzes.

KomSolar-Anlagen mit Wartungsvertrag

Die TEAG-Tochtergesellschaft KomSolar Service GmbH wurde vom TÜV Rheinland wiederholt als Fachbetrieb für Photovoltaik-Wartung zertifiziert. Das Zertifikat gilt fünf Jahre und stellt sicher, dass die turnusmäßig stattfindenden Überprüfungen der in Betrieb befindlichen Anlagen in allen Bereichen fachlich richtig und ausreichend erfolgen.

Der Umfang der Wartung verläuft nach einem festen Muster: Zunächst werden Komponenten, wie die Module, Kabel, Wechselrichter, Unterverteilungen und der Speicher, inspiziert. Eine Messung der PV-Module und deren Leitung dient der Beurteilung der Strom- sowie Spannungsleistung. Anschließend wird der Wechselrichter überprüft. Die Wartung ist herstellerabhängig und kann etwa ein Update, einen Lüfter-Test oder eine Reinigung des Lüfters umfassen. Wenn vorhanden, wird auch das Monitoringsystem der PV-Anlage gecheckt – das System kann sich durchaus lohnen: Wenn ein Wechselrichter beispielsweise in den ertragsreichen Monaten Mai bis September für zwei Wochen ausfällt, entsteht ein Verlust von rund 65 Euro. Mithilfe der Anlagenüberwachung kann die Störung aus der Ferne rechtzeitig erkannt und behoben werden. So entsteht nur ein Verlust von 23 Euro.

Mehr Infos zu den Wartungsangeboten der TEAG-Tochtergesellschaft gibt es auf der KomSolar-Website.

Bei der Suche nach möglichen Fehlern werden die KomSolar-Techniker auch von einer Drohne unterstützt.
 

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