Bild: DIe Service-Mitarbeiter der KomSolar Stefan Wörfel und Ralf Lipinski begutachten die Photovoltaik-Anlage auf dem riesigen Flachdach eines Industriegebäudes in Berka an der Werra.
Guido Werner/KomSolar

Alles Gute kommt von oben

Bei der Wartung von Photovoltaik-Anlagen bieten Drohnen eine unschätzbare Hilfe.

Die beiden KomSolar-Servicetechniker Stefan Wörfel und Ralf Lipinski stehen auf dem riesigen Flachdach eines Industriegebäudes in Berka an der Werra.

An diesem Tag steht die jährliche Überprüfung der insgesamt 3.500 Photovoltaik-(PV-)Module auf dem Plan, die fast das gesamte Dach einnehmen und eine Maximalleistung von 1.000 kWp erzeugen können. Mit im Gepäck: Die „Astel Falcon“, eine Drohne mit acht Rotoren sowie einer Digital und einer Wärmebildkamera, die das Team bei der Suche nach möglichen Fehlern unterstützt.

Wartung inklusive

„Wir setzen die Drohne vor allem dann ein, wenn besonders große oder sehr schwer zugängliche Anlagen überprüft werden“, erklärt Stefan Wörfel, während er das vernehmlich brummende Gerät behutsam über die Paneelreihen lenkt. Bei Kunden, die mit der  KomSolar einen Wartungsvertrag abgeschlossen haben, und bei den unternehmenseigenen Anlagen werden Leistung und Funktion einmal im Jahr turnusmäßig von den Technikern überprüft. Praktisch jeden Tag ist das Team von Stefan Wörfel in ganz Thüringen und den angrenzenden Bundesländern unterwegs, um die insgesamt 240 Anlagen unterschiedlichster Größe und Leistung in Schuss zu halten. Die Sichtkontrolle ist neben der technischen Überprüfung ein zentraler Bestandteil des Solaranlagen-Checks. Dabei werden die Module auf Verschmutzungen, Schäden und technische Defekte überprüft. Nach schweren Unwettern kann es vorkommen, dass ganze Module vom Wind weggerissen oder durch Hagelkörner beschädigt wurden.

Eingesetzt wird der fliegende Helfer das ganze Jahr über – nur bei Regen oder Sturm muss er am Boden bleiben. Bei Drohneneinsätzen sind die Männer zudem meist zu zweit: Stefan Wörfel, der für das rund drei Kilogramm schwere Fluggerät eigens den Drohnenführerschein machen musste, kann sich dann ganz aufs Fliegen konzentrieren, während sein Kollege Ralf Lipinski die Sichtprüfung übernimmt.

Das fliegende Auge sieht (fast) alles Obwohl die technische Überprüfung per Hand nach wie vor unverzichtbar ist, leistet das fliegende Auge besonders durch die Wärmebildkamera einen wichtigen Beitrag zur Fehlersuche: „Zum Beispiel können Schäden an Steckverbindungen dazu führen, dass eine komplette Modulreihe, ein sogenannter String, ausfällt. Das ist mit bloßem Auge schwer erkennbar“, erklärt Stefan Wörfel. Per Wärmebild lassen sich solche Probleme hingegen recht einfach aufspüren und beheben. Aus der Vogelperspektive sind zudem Risse oder Verunreinigungen sehr schnell zu sehen. Auch bei der Kommunikation mit dem Hersteller hilft die KomSolar den Wartungskunden.

Kleine Fehler reparieren wir direkt vor Ort, bei größeren Problemen werden die Module ausgebaut und vom Hersteller überprüft.

– Wartungsexperte Stefan Wörfel

KomSolar-Anlagen mit Wartungsvertrag

Die ideale Performance einer Solaranlage ist von vielen Faktoren abhängig. Vom Wirkungsgrad über die richtige Funktion aller Komponenten bis hin zu Steigerungspotenzialen in der Stromausbeute gibt es viele Punkte zu beachten.

Bei einer PV-Anlage von der KomSolar sind Inspektionen, Wartung, Störungsmanagement und Monitoring für fünf Jahre inklusive.

Für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden gibt es zudem attraktive Wartungsverträge, die die Anlagen regelmäßig auf die optimale Funktion überprüfen.

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